Volker Fest wurde 1964 in Wesel am Niederrhein geboren. Dort begann er im Alter von 11 Jahren mit dem Gitarrenunterricht an der Weseler Musik- und Kunstschule, zuerst bei dem Lehrer Dieter Ossenberg, später bei Reinhard Zalewski. Nach der klassischen Grundausbildung auf der Konzertgitarre stellte sich bald seine Vorliebe zu den Stahlsaiten heraus. So übte er parallel zur Klassik Blue-Grass und Rag-Time Stücke, sowie die ersten "Beatles" Songs auf der Westerngitarre. Als dann mit ca.15 Jahren die Musik von "Jimi Hendrix" eine immer stärker werdende Faszination auf ihn ausübte, musste eine E.-Gitarre her. Es war damals ein "SG-Modell" von Diamond, stark gebraucht aber spielbar. Von da an war eigentlich alles klar, während Volker's Freunde mit dem Mofa unterwegs waren, übte er den Blues. Eine große Hilfestellung dazu leistete damals der Weseler Gitarrist Michael Gertönis (Penthouse, Good News, Wooden Music u.v.m.). Die Hörgewohnheiten bereicherten sich um Gitarristen wie "Johnny Winter", "Brian May" aber auch "Richie Blackmore". Nach den ersten eigenen Bands "Beast of Burden" und "Misty Brains" (da sind bereits die ersten "Zappa"- Einflüsse zu verzeichnen) entwickelte sich zunehmends ein Interesse für den Funk und den Jazz-Rock. Mit der Band "Jaif" wurde viel in diesen Stilrichtungen experimentiert. Die Liebe zum Jazz entwickelte sich eigentlich erst 1986 nach einem Schlüsselerlebnis, nachdem Volker spieltechnisch und inspirativ an seine Grenzen gestoßen war. Gepackt von der Harmonie- und Improvisationslehre im Jazz und den damit verbundenen, unerschöpflichen Möglichkeiten, neue musikalische Gebiete zu erforschen, beschäftigt er sich bis heute mit dem Arrangieren vorhandener Jazzstandards und der Komposition neuer, eigener Stücke für Bands und Sologitarre. Im Jahr 1993 machte Volker sich als freischaffender Musiker und Goldschmied (sein Ausbildungsberuf) selbständig und arbeitete von 1995 bis 2006 als freier Gitarren- und Basslehrer an der Weseler Musikschule Obermann und als Privatlehrer in den eigenen Musikräumen. Seit Februar 2006 lebt Fest zusammen mit Ehefrau Karima und Sohn Frédéric am Kaiserstuhl in Südbaden, wo bereits, wohl auch durch die Nähe zu Frankreich bedingt, viele neue Inspirationen verarbeitet und umgesetzt wurden. Zu den neuesten Kompositionen für Sologitarre gehören u.a. "Onkel Richard, France", "Ver Solitaire" und "Frederico", welche in Kürze hier zu hören sein werden. Bereits jetzt schon zu hören sind Stücke für Sologitarre, die noch in Wesel entstanden sind: "Minolaurus" und zwei Bearbeitungen von Weihnachtsliedern: "Es ist ein Ros entsprungen" und "Süßer die Glocken nie klingen"....




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